Abschlusswettbewerb Praktische Entwicklungsmethodik I WiSe 2025/26
22.04.2026 von Nikolai Kreß, ALSVV
Im vergangenen Wintersemester 2025/26 entwickelten 33 Studierende im Modul „Praktische Entwicklungsmethodik 1“ (PEM1) autonome Roboter für das Geschicklichkeitsspiel Jenga. Das Modul, ausgerichtet durch die Vertiefung SAE (Sensorik, Aktorik und Elektronik), kombiniert systematische Entwicklungsmethoden mit direkter technischer Umsetzung.
In sechs Gruppen aufgeteilt, durchliefen die Teilnehmenden den vollständigen Prozess von der Anforderungsanalyse bis hin zum fertigen Prototypen. Die zentrale Herausforderung lag im präzisen Zusammenspiel von Sensorik und Aktorik: Die Systeme mussten fest sitzende Steine sowie Turmverdrehungen zuverlässig detektieren, damit das Aktoriksystem die Zielpositionen exakt anfahren und die Steine möglichst schnell sowie zuverlässig extrahieren.
Das Modul bietet für viele Teilnehmende die erste Gelegenheit, theoretisch erlernte Elektrotechnik praktisch anzuwenden und mit modernen Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck zu einem funktionstüchtigen Produkt zu verbinden. Die Ergebnisse wurden vor über 100 Zuschauern in einem Abschlusswettbewerb präsentiert.
Im Anschluss würdigte der EMKlub die Leistungen mit einer Preisvergabe und sorgte zudem mit Verpflegung für einen feierlichen Ausklang der Veranstaltung.
Während im Sommersemester in den Modulen PEM2 und PEM4 individuelle, forschungsnahe Projekte methodisch bearbeitet werden, startet PEM1 im Wintersemester 2026/27 mit einer neuen, spannenden Aufgabenstellung in die nächste Runde.